Aufstiegs-BAföG – so finanziert der Staat Ihre Karriere

Nur durch die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten, wird es möglich sein, dem Arbeitsmarkt die erforderliche Anzahl von qualifizierten Fachkräften zuzuführen. Diese einhellige Meinung der Politik und Wirtschaft mündete 1996 in die Konzeption der Aufstiegsfortbildung. Die gemeinsame Initiative von Bund und Ländern ist eine großartige Erfolgsstory. Über 2,6 Millionen Menschen wurde ein beruflicher Aufstieg ermöglicht. Ob Führungskraft, Fachkraft, selbständiger Unternehmer: Aufstiegs-BAföG hat die Initialzündung zu vielen erfolgreichen Karrieren gegeben.

Wie fördert das BAföG meine berufliche Bildung?

Grundlage ist das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG). In diesem ist eine gesetzliche Geldleistung geregelt, damit Menschen sich finanziell eine Qualifizierung leisten können. Das sind beispielsweise:

  • Kurse für Meister- und Fachwirtausbildung
  • Fortbildung zum Techniker
  • Ausbildung zum Erzieher
  • und vieles mehr

Insgesamt gibt es mehr als 700 Aus- und Weiterbildungen, die für eine Förderung in Frage kommen.

Wie hoch ist die Förderung, die ich erhalte?

Als Teilnehmer an einer Ausbildung erhalten Sie, einen Beitrag zu den Lehrgangs- und Prüfungsgebühren und eventuellen Kosten für das Meisterstück. Sind Vollzeitmaßnahmen erforderlich oder kann die Aus- und Weiterbildung nicht berufsbegleitend absolviert werden, kann ein Zuschuss zum Lebensunterhalt beantragt werden.

Und das Beste daran: Die Förderung ist unabhängig vom aktuellen Einkommen und Vermögen.

Die Förderung selbst, setzt sich aus Zuschüssen zusammen, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Reicht das nicht aus, erhalten Sie die Möglichkeit ein zinsgünstiges Darlehen bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) abzuschließen. Das Darlehen gleicht den Unterschied zwischen Zuschussanteil, der abhängig vom Fördergegenstand variieren kann, und dem maximalem Förderbetrag aus.

So setzt sich die Förderung zusammen

  • 15.000 EUR maximal für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren (unabhängig vom Einkommen und Vermögen). Dieser Betrag gliedert sich auf in 40% Zuschuss und 60% zinsgünstiges Darlehen (falls Sie es in Anspruch nehmen wollen).
  • Wenn Sie die Ausbildung erfolgreich abschließen, werden Ihnen vom aushaftenden Darlehen nochmals 40% erlassen.
  • Für ein Meisterstück, dass Sie anfertigen müssen, beträgt die Förderung ebenfalls 40%, maximal 2000,– EUR auf die Materialkosten. Wiederum kann für den Rest ein Darlehen von der KfW in Anspruch genommen werden.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

Grundsätzlich können alle von dieser Förderung profitieren, die bereits einen Berufsabschluss oder eine Qualifizierung haben, die damit vergleichbar ist:

  • Der zusätzliche Abschluss, denn Sie erwerben möchten, muss höher sein, als Ihr aktueller
  • Die Aufstiegs-Fortbildung braucht einen Minimalrahmen von 400 Unterrichtsstunden.

Sie können die Ausbildung in Vollzeit oder Teilzeit machen, in Form eines Präsenzunterrichts, in einer Art „blendend learning“, also das Lernen durch Unterstützung elektronischer Medien, oder als Fernunterricht.

Wie wird die Förderung beantragt?

Es gibt mehrere Wege die Förderung zu beantragen. Wenn Sie sich bereits ein Institut, wie z.B. ComPers, ausgesucht haben, erhalten Sie bei diesem Unterstützung für den Anmeldeprozess.

Sie können aber auch zu einem Förderamt oder einer Beratungsstelle gehen und sich dort Beratung und Unterstützung zur Beantragung der Förderung holen und auch dort beantragen.

Schlussendlich besteht auch die Möglichkeit der Online-Beantragung. Davor empfiehlt es sich mit dem Online-Förderrechner die Möglichkeiten durchzuspielen, damit Sie den grundlegenden finanziellen Rahmen ermitteln.

ComPers – Ihr Partner für geförderte Ausbildungsfortbildung

Sie haben, als Vertragspartner/Vertragspartnerin von ComPers den Vorteil, dass die gesamte Finanzierung der Ausbildung (BAföG) durch die staatliche Bank (KfW) als Vorleistung übernommen wird. Mit unserem zertifizierten und geprüften Fördermodell wird Ihr Ausbildungswunsch bald Realität und Sie brauchen sich um Kosten des Lehrganges und der Prüfung keine Sorgen machen.

Wieviel Zinsen muss ich für das Darlehen bezahlen?

Das Modell geht auf die Bedürfnisse ein und die Zinsen sind erst zwei Jahre nach Abschluss der Ausbildung fällig. Dann werden dem Darlehen geringe Zinsen zugeschlagen. Die monatliche Rate richtet sich nach der Darlehenshöhe, Sondertilgungen sind möglich.

Gilt das alles auch, wenn ich ein Unternehmen gründe?

Das alles gilt natürlich auch für Unternehmensgründer. Und noch mehr:

  • gründen Sie Ihr Unternehmen nach der Fortbildung, oder beteiligen Sie sich an einem Unternehmen, dann kann ein vollständiger Erlass des Darlehens gewährt werden

Kann ich als Zeitsoldat auch diese Förderung erhalten?

Staatliche Förderung über das Meister-BAföG steht Ihnen als Zeitsoldat ebenfalls zu, wenn Sie davor die Mittel des Berufsförderungsdienstes ausgeschöpft haben.

Wo erhalte ich nähere Informationen?

Rufen Sie uns bei Fragen gerne an: Ihr Kontakt ist Frau Beyer bei ComPers (040 / 73 60 64 -0) oder stellen Sie Ihre Anfrage über das Kontaktformular.